Verbundenheit

And we, imbibing and strolling through that same air, do not then live on the eairth but in it.
We are enfolded within it, permeated, carnally immersed in the depths of this breathing planet.
– David Abram

Verbundenheit

In dem Maß, in dem wir in unsere Sinne kommen, unsere Aufmerksamkeit unserer sinnlichen Erfahrung zuwenden, wird unser Geist stiller und stiller werden. Je stiller unser Geist wird, desto mehr erwachen wir dem lebendigen Augenblick, dem Jetzt.

In der Stille, im Jetzt kann Verbindung entstehen, wir beginnen mit unserem ganzen Körper zu spüren und zu denken. So kann uns der Fußabdruck eines Rehes durch den Wald führen, uns durch die Augen des Rehes sehen lassen, dass wir uns umschauen, wo sich das Reh umgeschaut hat, dass wir die Nervosität des Rehes fühlen, wo wir mit ihm eine freie Fläche überqueren und unsere Erleichterung wieder Deckung zu erreichen, wo wir schließlich einen zweiten Fußabdruck des Rehes finden, der unserem zweifelnden Verstand bestätigt, was wir körperlich zutiefst gefühlt haben, dass wir eins waren mit dem Reh, dessen Weg wir durch den Wald folgten.

Wir werden uns in dieser Stille üben, im Wissen, dass die Augenblicke der Stille Geschenke sind, zugleich in der Zuversicht, dass wir diese Momente wieder erleben können, wenn wir offen sind. Hier wächst Verbindung, zu dem einen Reh, dem wir folgten, zu allen Rehen denen wir begegnen und all den anderen, die ebenfalls mit Rehen verbunden sind und schließlich mit allen, die den Kreis des Lebens mit uns teilen.

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